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Presse
27.08.2015, 10:05 Uhr | CDU Gütersloh / Klaus Engels Übersicht | Drucken
„Wir müssen Westfalen zu einer Marke machen“
CDU-Veranstaltung zum Tourismus im Teutoburger Wald


Borgholzhausen und der Teutoburger Wald haben touristisch viel zu bieten. Daher hatten jetzt Bürgermeisterkandidat Jan Brüggeshemke und der heimische Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Tourismus“ ins Haus Hagemeyer-Singenstroth eingeladen. Referentin des Abends war die Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek aus Tecklenburg. Sie stammt aus einer Hoteliersfamilie, ist gelernte Hotelfachfrau und in Berlin Mitglied im Ausschuss für Tourismus und Finanzen. Brüggeshemke stellte die Qualität des Teutoburger Waldes als Urlaubsregion heraus: „Es gibt hier zertifizierte Wander- und Radwege, aber auch einzigartige Sehenswürdigkeiten wie das Bauernhausmuseum in Detmold sowie etliche Freilichtbühnen.“ 6,5 Millionen Übernachtungen habe es im vergangenen Jahr in OWL gegeben, der Umsatz der Tourismusbranche liege bei 2,6 Millionen Euro im Jahr. 50.000 Menschen arbeiten in OWL in diesem Gewerbe.



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Wollen Borgholzhausen und den Teutoburger Wald touristisch voranbringen (v.l.): Die Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus und Anja Karliczek mit Bürgermeisterkandidat Jan Brüggeshemke.

Karliczek mahnte an, dass der Tourismus in der Region wegen der kleinteiligen Struktur zu einer Marke verschmolzen werden müsse. Als Dachmarke biete sich Westfalen an, mit den Unterregionen Ostwestfalen-Lippe, Süd-Westfalen und dem Münsterland. „Die Nachbarn in diesen Regionen dürfen sich nicht mehr als Konkurrenten ansehen, sondern sollten sich als Partner verstehen“, so Karliczek. Das wichtigste Mittel für die Vermarktung einer Region sei inzwischen das Internet. Hier komme es darauf an, ein leicht zu erschließendes, übersichtliches Gesamtangebot zu schaffen. Eine Ausweitung der touristischen Angebote hält Karliczek für weniger wichtig. „Wir müssen all das, was wir zu bieten haben, einfach besser strukturieren und gemeinsam vermarkten“, so die Bundestagsabgeordnete.


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